Beim Pilgern

 

Der Jakobsweg ist gut ausgeschildert

Das Pilgern alleine oder in der Gruppe durch die oft wunderschöne Natur am Jakobsweg ist zumeist ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Sie sollten sich aber auch darauf einstellen, dass Pilgern nicht immer nur schön ist, sondern auch manchmal „weh tut“. So hat z. B. fast jeder Pilger einmal mehr oder weniger große Probleme mit den Füßen. Oft ist in solchen Situationen Durchhaltewille gefragt. Viele Pilger sagen im Nachhinein, dass gerade der Schmerz und seine Bewältigung und der Stolz darauf eine wichtige und gute Erfahrung auf dem Jakobsweg gewesen sei. Sollten Sie aber in eine Situation kommen, in der „es einfach nicht mehr weitergeht“, scheuen Sie sich nicht, diese Grenze anzuerkennen und nehmen Sie ggf. die Möglichkeit wahr mit dem Taxi oder Bus eine Etappe zu überspringen.

 

Vieles, was für das körperliche Befinden gilt, kann auch auf die seelische Verfassung übertragen werden. In der Stille beim Pilgern bricht manches auf, was zuhause lange auf diesen Augenblick der Ruhe gewartet hat. Das schmerzt manchmal und braucht seine Zeit, um es zu „durchlaufen“. Machen Sie sich keine großen Sorgen über unwillkommene Stimmungen und Gefühle - es gibt nichts Besseres, als auf den eigenen Füßen im eigenen Tempo unterwegs zu sein, um Körper und Seele wieder in Einklang zu bringen.



Diese Informationen können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen:
Infobrief Pilgino Individual

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