Beim Pilgern

 

Der Jakobsweg ist gut ausgeschildert

Das Pilgern alleine oder in der Gruppe durch die oft wunderschöne Natur am Jakobsweg ist zumeist ein sehr beein- druckendes Erlebnis. Sie sollten sich aber auch darauf einstellen, dass Pilgern nicht nur immer schön ist, sondern auch manchmal „weh tut". So hat z. B. fast jeder Pilger einmal mehr oder weniger große Probleme mit den Füßen. Oft ist in solchen Situationen Durchhaltewille gefragt. Viele Pilger sagen im Nachhinein, dass gerade der Schmerz und seine Bewältigung und der Stolz darauf eine wichtige und gute Erfahrung auf dem Jakobsweg gewesen sei. Sollten Sie aber in eine Situation kommen, in der „es einfach nicht mehr weitergeht", scheuen Sie sich nicht, diese Grenze anzu- erkennen. Sie können dann das Begleit- fahrzeug rufen und sich abholen lassen.

 

Vieles, was für das körperliche Befinden gilt, kann auch auf die seelische Verfassung übertragen werden. In der Stille beim Pilgern bricht manches auf, was zuhause lange auf diesen Augenblick der Ruhe gewartet hat. Das schmerzt manchmal und braucht seine Zeit, um es zu „durchlaufen". Machen Sie sich keine großen Sorgen über unwillkommene Stimmungen und Gefühle - es gibt nichts Besseres, als auf den eigenen Füßen im eigenen Tempo unterwegs zu sein, um Körper und Seele wieder in Einklang zu bringen.

 

 

Diese Informationen können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen:
Infobrief 2012